
Hi,
mein Name ist Eszter, meine Yoga-Richtungen sind Hatha, Iyengar und Vinyasa. Die Präzision und die Ruhe der Yoga-Praxis faszinierten mich immer. Diese bestärkten mich damals darin, die Ausbildung zur zertifizierten Yoga-Lehrerin bei FitCom Berlin mit 600 Stunden zu absolvieren.
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In meinen Klassen wird die Aufmerksamkeit auf die Haltungen und Bewegungen gelenkt, um ein verfeinertes Körper- und Geistesbewusstsein zu entwickeln, wobei ich viel Wert auf die richtige Ausführung der Übungen lege. Die Erfahrung der Kombination von Kraft, Dehnung, Koordination, Konzentration und Stille finde ich im Yoga einzigartig und möchte sie meinen Yogi und Yogini gerne ermöglichen und mein Wissen weitergeben.
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In meinen Klassen fokussiere ich mich auf die individuelle Bewegungsentwicklung. Das bedeutet, Schritt für Schritt weiterzukommen, sich nicht nach Idealbildern zu richten, sondern vom eigenen Körper und den eigenen Möglichkeiten auszugehen. Realistisch - und dadurch kraftvoll - zu sein.
Was ich persönlich noch sehr an Yoga mag: es gibt keine "gespeicherte" perfekte Haltung, kein "ich kann das schon", "ich kenne das schon". Die Übungen müssen jedes Mal neu ausgeführt werden, mit neuer Kraft und Hingabe, egal, ob man Einsteiger oder erfahrene Yoga-Übende ist. Jedes Mal ist man eingeladen, sein aktuell Bestes zu finden und dies als Wirklichkeit zu akzeptieren. Es ist meine eigene Verantwortung und Freiheit, Ruhe zu finden, mich zu konzentrieren und mit meinem Körper richtig umzugehen. Meine persönliche Yoga-Praxis bringt mir jedes Mal bei, was Bescheidenheit und Demut sind und was es heißt, im Hier und Jetzt zu sein.
*Ich bin auch freiberufliche Tänzerin/Performerin und Autorin, lebe in Berlin, wo ich Yoga mit der gleichen Leidenschaft unterrichte, mit der ich meine Tanz- und Theaterprojekte kreiere.
Ich möchte zuletzt ein Gedicht zitieren, ein wunderbares Meditationsobjekt, das in seiner Aussage meinen Erfahrungen in der Yoga-Praxis sehr ähnelt:
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Stiller Freund der vielen Fernen, fühle,
wie dein Atem noch den Raum vermehrt.
Im Gebälk der finstern Glockenstühle
laß dich läuten. Das, was an dir zehrt,
wird ein Starkes über dieser Nahrung.
Geh in der Verwandlung aus und ein.
Was ist deine leidendste Erfahrung?
Ist dir Trinken bitter, werde Wein.
Sei in dieser Nacht aus Übermaß
Zauberkraft am Kreuzweg deiner Sinne,
ihrer seltsamen Begegnung Sinn.
Und wenn dich das Irdische vergaß,
zu der stillen Erde sag: Ich rinne.
Zu dem raschen Wasser sprich: Ich bin.
Rainer Maria Rilke: Sonette an Orpheus II/29
